In unserer Vorab-Routen-Besprechungs-Runde stehen wir am Kleinen Inselsberg, im Idealfall verschwitzt 😉, haben das erste Tourstempelchen im Roadbook und versuchen die erste Bratwurst des Tages zu inhalieren.

Im weiteren Verlauf folgen wir dem Rennsteig in Richtung Hörschel. Nach einem weiteren kurzen Stich geht es dann wirklich nur noch flowig bergab. Ganz sanft...
Am Dreiherrenstein vorbei über die "Wallfahrt" zum Hubertushaus. Immer schön den Rennsteig entlang - der passionierte Bratwurstracer kennt die Strecke aus der anderen Richtung. Nach 16 entspannten Kilometern erreichen wir die "Hohe Sonne" und können uns den 2. Tourstempel ins Roadbook eumeln.
Die "Nürnberger" verabschieden sich hier und schlagen den Nordkurs auf die Weinstraße ein.
Alle anderen bleiben zunächst auf dem Rennsteig.
 
 
 
 
"Sooooo! Wo gehts hier eigentlich lang?"

Das werden wohl manche sich fragen. Einige ungeduldige Rider hatten schon ihr Bedürfnis nach dem GPS-Track kundgetan. Dazu soviel: nur Geduld Leute. Kommt Zeit, kommt Track.

Aber wo gehts denn nu lang? Ganz einfach - geradeaus. Zumindest für alle außer die "Nürnberger". Weil die lassen die "Hohe Sonne" links liegen und freuen sich auf die Anfahrt zum DrachensteinDiese sagenumwobene Aussicht durften bisher immer nur die Langstreckler genießen. In diesem Jahr sind die "Kurzen" mal an der Reihe. Der Aufstieg zum Drachenstein ist kurz aber etwas ruppig. Da fällt mir #ungerTV-Profitipp #15 ein:
 
"Kann isch nimmer nuffwärds tredde, gehts noch mitter Berschgassedde."

Ja nu, schieben ist keine Schande an der Stelle. Ihr kriegt das schon hin.

Wer die langen Runden fährt, nimmt die "Hohe Sonne"-Bratwurst mit und folgt einfach dem Rennsteig weiter in Richtung Hörschel.
 
Stand heute sind es noch 5 Wochen bis zum Bratwurstmassaker!

OMG!
Was zieh ich an?
Bin ich fit, hab ich traininert?
Welches Rad nehm ich am Besten?
Ja, das sind alles so Fragen.

Zumindest über die Räderfrage herrscht Einigkeit. Irgendwas mit breiten Reifen halt. Drop- oder Flatbar ist egal. Federung is schön aber kein Muss. Und damit ist eigentlich alles gesagt. Außer vielleicht #ungerTV-Profitipp #21:
 
"Willste uff de Berschspitz sitze, musste nuffwärts orndlich schwitze. Tust de danach bissje drinke, tut de Puls och wieder sinke."
 
Ja, nehmt euch zu trinken mit. Gerne reichlich. Es gibt am Rennsteig zwar genügend Verproviantierungsbuden aber Haben ist besser als Brauchen. Also, während die "Nürnberger" Rider sich die Landschaft am Drachenstein reinziehen und mit einem Liedchen auf den Lippen gen Eisenach runterbrettern, kommt der Rest des Peloton in Hörschel an. Hier, am wahren Start des Rennsteig 😉 , gibts wieder ein Stempelchen ins Roadbook.
 
 
Die "Thüringer" fahre ab Hörschel weiter, die Werra flussabwärts. Alle anderen lassen Hörschel links liegen und ridern easy gen Eisenach.
 
 

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